Für Corporate

Beschaffung für Corporate. Mit dem Produktionswissen, das intern oft niemand mehr hat.

In grossen Organisationen bestellt jede Abteilung und jeder Standort für sich. Das Volumen sieht niemand, den Auftritt hält niemand zusammen, und die Leute, die Drucksachen früher sauber spezifiziert haben, sind längst woanders. Wir übernehmen beides: die Beschaffung und das Urteil, das dazugehört.

  • Über 25 Jahre Print- und Media-Einkauf
  • Ein Standard über alle Abteilungen und Standorte
  • Lieferung über die Grenze inklusive Verzollung
Illustration: viele Abteilungen und Standorte, die ueber einen zentralen Knoten beschaffen

Ausgangslage

Woran Beschaffung in grossen Häusern hängt

Drei Muster, die wir in fast jedem Konzern wiederfinden.

  • Jede Abteilung bestellt für sich

    Zehn Abteilungen, zehn Lieferanten, zehn Preise für dasselbe Produkt. Das Gesamtvolumen sieht niemand, deshalb verhandelt es auch niemand. Bemerkt wird es erst, wenn zwei Standorte dasselbe Plakat in zwei Qualitäten aushängen.

  • Das Produktionswissen ist aus dem Haus

    Wer wusste, welches Papier, welche Bindung und welcher Farbraum zu welchem Auftrag gehören, ist in Rente oder in einer anderen Rolle. Übrig bleibt eine Anforderung, die keine Spezifikation ist, und ein Angebot, das sich mit keinem anderen vergleichen lässt.

  • Sparen, ohne billiger auszusehen

    Der Kostendruck ist echt, die Marke soll trotzdem gleich wirken. Ohne Produktkenntnis endet das beim dünneren Papier statt beim besseren Einkauf, und der Unterschied fällt genau dem Kunden auf, den man halten wollte.

25+ Jahre Erfahrung, Marcus Kern, Gründer DECH Media

Beratung

Das Wissen, für das intern niemand mehr zuständig ist

Die Entscheidung fällt vor der Bestellung: welches Papier, welche Bindung, welche Veredelung, ab welcher Auflage sich welches Verfahren rechnet. Diese Urteile treffen unsere Kunden heute nicht mehr selbst, weil die Rolle im Haus nicht mehr besetzt ist. Bei uns trifft sie Marcus Kern, Gründer von DECH Media, seit über 25 Jahren im Print- und Media-Einkauf. Das ist der eigentliche Grund, warum wiederkehrende Produktionen bei uns liegen.

  • Aus dem Bedarf wird eine Spezifikation

    „Wir brauchen ein Magazin" ist kein Auftrag. Umfang, Papier, Bindung, Farbraum und Auflage machen daraus etwas, das man ausschreiben und vergleichen kann.

  • Entscheidungen, die Erfahrung brauchen

    Ob eine Veredelung den Preis wert ist, ab welcher Auflage sich das Verfahren dreht, wo man Gramm spart, ohne dass es billig wirkt. Das steht in keinem Katalog.

  • Wiederkehrende Produktionen laufen ohne Rückfragen

    Ist der Standard einmal festgelegt, läuft jede weitere Ausgabe im selben Takt. Sie liefern die Daten, alles andere ist geklärt.

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Ablauf

Von verstreuten Bestellungen zu einem Vorgang

Vier Schritte. Der erste kostet Sie eine Stunde, danach wird es weniger statt mehr.

  1. Bestandsaufnahme

    Was wird heute wo bestellt

    Wir sammeln, was an Drucksachen und Werbemitteln tatsächlich läuft, bei wem und in welchen Mengen. Meistens ist die Liste länger, als der Einkauf vermutet, und genau darin liegt der Hebel.

    Bestandsaufnahme
  2. Standard festlegen

    Einmal entscheiden statt bei jeder Bestellung neu

    Für die wiederkehrenden Positionen legen wir Papier, Format, Verarbeitung und Qualitätsstufe fest. Ab da ist eine Bestellung ein Abruf und keine neue Diskussion.

    Standard festlegen
  3. Bündeln und produzieren

    Volumen verhandelt sich anders als Einzelbestellungen

    Was vorher zehn Aufträge waren, wird ein Einkaufsvolumen. Produziert wird je Auftrag in dem Betrieb, der Format, Auflage und Termin am besten trifft, nicht in dem, mit dem man zufällig angefangen hat.

    Bündeln und produzieren
  4. Abruf, Verteilung und Grenze

    An jeden Standort, nicht an die Zentrale

    Die Auflage kann bei uns liegen und in Teilmengen abgerufen werden. Verteilt wird an jede Adresse einzeln, über die Grenze inklusive Verzollung und Einfuhrabgaben.

    Das Service Center ansehen
    Karte des Dreiländerecks: die Schweiz vollständig, dazu der angrenzende Süden Deutschlands. Der eingezeichnete Standort liegt direkt an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz. Deutschland SchweizFrankreich Österreich ItalienDECH Media, Rheinfelden

Was sich dadurch ändert

Vier Dinge, die danach anders laufen

Nicht alles davon braucht jede Organisation. Wir steigen an der Stelle ein, an der es bei Ihnen klemmt.

  • Zentrale Beschaffung statt Einzelbestellungen

    Ein Vertragspartner für Print, Werbetechnik, Textil und Werbemittel. Das Volumen wird sichtbar und damit verhandelbar.

  • Ein Auftritt über alle Standorte

    Dieselbe Farbführung, dasselbe Papier, dieselbe Qualitätsstufe, egal welcher Standort bestellt und welcher Betrieb produziert.

  • Abruflager statt Vollbestellung

    Die Auflage bleibt bei uns und geht in Teilmengen raus. Mehr dazu im Service Center.

  • Ein Ansprechpartner für Deutschland und die Schweiz

    Beide Märkte laufen über dieselbe Person, Verzollung und Einfuhr eingeschlossen. Sie erhalten eine Rechnung je Vorgang.

Sie wissen noch nicht, wo Sie anfangen sollen? Dann fangen wir mit der Bestandsaufnahme an.

  • 25+ Jahre Print- und Media-Einkauf
  • 1,5 Mio. Exemplare je Auflage im grössten laufenden Projekt
  • 4 Arbeitstage von Datenannahme bis Verteiler
  • 1 Ansprechpartner für Angebot, Produktion und Zoll

Häufige Fragen aus Corporate-Organisationen

Bei uns bestellt jede Abteilung selbst. Wie fängt man da an?

Nicht mit einer Umstellung, sondern mit einer Liste. Wir sammeln, was heute tatsächlich bestellt wird, bei wem und in welcher Menge. Danach sehen Sie, wo sich Bündelung lohnt und wo es egal ist. Erst dann entscheiden Sie, was zentral läuft und was dezentral bleibt.

Bei uns weiss niemand mehr, wie man Drucksachen spezifiziert. Ist das ein Problem?

Das ist der Normalfall und kein Hindernis. Die Rolle, die Papier, Bindung und Verfahren beurteilt hat, ist in vielen Häusern nicht mehr besetzt. Genau diese Beurteilung bringen wir mit: Sie beschreiben, was das Produkt leisten soll, wir machen daraus eine Spezifikation, die man ausschreiben und vergleichen kann.

Wir haben bestehende Rahmenverträge. Passt das zusammen?

Ja. Wir ersetzen nicht, was gut läuft. Häufig geht es um die Positionen ausserhalb der Rahmenverträge, also um genau die Bestellungen, die heute niemand steuert. Sagen Sie uns, was gebunden ist, dann arbeiten wir um diese Verträge herum.

Können Sie an alle Standorte liefern, auch über die Grenze?

Ja, an eine Adresse oder an mehrere hundert. Für Standorte in der Schweiz übernehmen wir Ausfuhr, Einfuhr, Abgaben und Zustellung über unseren Standort direkt an der Grenze. Sie erhalten eine Rechnung für den gesamten Vorgang.

Lagern Sie für uns und liefern auf Abruf?

Das ist möglich und bei wiederkehrendem Bedarf meist der günstigere Weg. Die Auflage wird einmal produziert und geht in Teilmengen raus, wenn ein Standort sie braucht. Fläche, Dauer und Abrufrhythmus klären wir vorher am konkreten Fall. Mehr dazu im Service Center.

Wie läuft die Abrechnung, wenn viele Stellen bestellen?

So, wie es in Ihre Buchhaltung passt. Üblich ist eine Rechnung je Vorgang oder eine Sammelrechnung je Periode, auf Wunsch nach Kostenstelle oder Standort aufgeschlüsselt. Sagen Sie uns, wie Ihre Freigabe läuft, dann richten wir uns danach.

Was ist mit wiederkehrenden Produktionen wie Magazinen oder Prospekten?

Das ist der Fall, für den sich die Zusammenarbeit am schnellsten rechnet. Ist der Standard einmal festgelegt, läuft jede Ausgabe im gleichen Takt: Sie liefern die Daten, wir steuern Produktion, Verzollung und Verteilung. Unser grösstes laufendes Projekt dieser Art umfasst 1,5 Millionen Exemplare je Auflage.

Wo klemmt es bei Ihnen?

Ob verstreute Bestellungen, fehlendes Produktionswissen oder Standorte, die nichts voneinander wissen: Beschreiben Sie den Fall, dann sagen wir Ihnen, wo wir ansetzen würden.